über uns

Bei der konferenz von unten (kvu) handelt es sich um eine interdisziplinär organisierte und offen angelegte studentische Konferenz, die von einer Gruppe Studierender des Masterstudiengangs Friedens- und Konfliktforschung in Marburg im Oktober 2015 ins Leben gerufen wurde.

Sie macht es sich zum Ziel, sich aus einer kritischen Perspektive den komplexen und globalen Themen Gewalt, Krieg, Konflikt und Frieden anzunähern und dabei auch Raum für Ansätze zu bieten, die im gängigen Diskurs meist weniger berücksichtigt werden, wie z.B. feministische, postkoloniale oder kapitalismuskritische Perspektiven.

Wir sind davon überzeugt, dass Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen, Berufserfahrene in dem Gebiet, aber auch anderweitig engagierte Menschen interessante Gedanken zu den Themen rund um Frieden, Konflikt und Gewalt einbringen können. Die konferenz von unten soll demnach als Plattform für einen mehrtägigen Austausch fungieren und einen interaktiven Raum schaffen, in dem wir uns in praktisch angelegten Workshops oder offenen Diskussionsrunden einer Vielzahl an Themen nähern können und der einen horizontal ausgelegten und hierarchiefreien Austausch ermöglicht.

Eine zentrale Frage dabei ist, was kritische Wissenschaft überhaupt ausmacht; wie sie ihre „Subversivität“ in institutionalisierten Umfeldern erhalten kann und was sie blockiert.


Im Jahr 2015 trug die konferenz von unten den Titel „Konflikt. Macht. Kreativität. Kritische Perspektiven in der Friedens- und Konfliktforschung“. Im Jahr 2017 findet die kvu nun zum zweiten Mal statt, diesmal möchten wir uns unter dem Titel „Wer bist ich? Wer seid wir?“ mit der Komplexität von Identität_en beschäftigen.

Die Idee ist es, die kvu alle zwei Jahre stattfinden zu lassen, jedes Mal zu einem anderen Thema. Vielleicht hast DU ja Ideen, mit denen wir uns beim nächsten Mal beschäftigen sollten? Dann hallo(at)konferenzvonunten.de, mach mit, wir freuen uns auf dich!